PSVaG PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN

Erhebungsbogen

Ein melde- und beitragspflichtiger Arbeitgeber hat dem PSVaG spätestens bis zum 30. September eines jeden Kalenderjahres die Höhe des für die Bemessung des Beitrages maßgebenden Betrages (Beitragsbemessungsgrundlage) mitzuteilen. Das gesetzlich vorgeschriebene Stichtagsprinzip sieht dabei für das jeweilige Meldejahr die Wertermittlung zum Schluss des Wirtschaftsjahres des Arbeitgebers vor, das im abgelaufenen Kalenderjahr geendet hat.

Für die Mitteilung der Beitragsbemessungsgrundlage ist der vom PSVaG vorgesehene Vordruck (Erhebungsbogen) zu verwenden. Als Nachweis für die Richtigkeit der Meldung sind den ausgefüllten Erhebungsbogen die vorgegebenen Nachweisformulare beizufügen.

Bei bereits bestehender Mitgliedschaft im PSVaG erhält der Arbeitgeber gegen Ende des I. Quartals jährlich automatisch einen Erhebungsbogen zur Meldung seiner Beitragsbemessungsgrundlage mit Erläuterungen, die beim Ausfüllen des Formulars helfen sollen.

Als Download steht der Erhebungsbogen aus verarbeitungstechnischen Gründen nicht zur Verfügung.

Sollte dem Arbeitgeber bis Anfang Juni kein Erhebungsbogen vorliegen oder ein Ersatzexemplar benötigt werden, kann dieses beim PSVaG (unter Nennung der Betriebsnummer, Firmierung und Anschrift) formlos angefordert werden (Kontakt).

Grundsätzlich schreibt das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung jährliche Meldungen von Beitragsbemessungsgrundlagen und jährliche Beitragszahlungen vor. Abweichend hiervon enthalten die §§ 9-11 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung (AIB) Sonderregelungen, die Arbeitgebern mit geringen Beitragsbemessungsgrundlagen Verwaltungsaufwand und damit auch Kosten ersparen. Diese Regelungen setzen einen Antrag der Arbeitgeber voraus.