PSVaG PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN

Mitglieder-Info 2020

Beitragssatzprognose 2020 aktuell zwischen 4 und 5 Promille und Änderungen im BetrAVG

Aktuelles Insolvenzgeschehen

Aufgrund des dem PSVaG gesetzlich vorgeschriebenen Finanzierungsverfahrens prägt der Schadenaufwand eines Kalenderjahres den jährlich festzusetzenden Beitragssatz. Informationen zum Finanzierungsverfahren finden Sie unter psvag.de/Finanzierung.

Der für die Höhe des Beitragssatzes wichtigste Faktor ist die Schadenentwicklung. Die Anzahl der Insolvenzen, für die der PSVaG eintrittspflichtig geworden ist, hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Das den PSVaG betreffende Schadenvolumen ist gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich angestiegen.

Möglicher Beitragssatz 2020

Aufgrund der Schadenentwicklung in den ersten Monaten 2020 wird der Beitragssatz 2020 voraussichtlich höher ausfallen als der des Vorjahres. Aus heutiger Sicht könnte sich ein Beitragssatz zwischen 4 und 5 Promille ergeben. Wir nennen diesen Wert ausdrücklich unter Vorbehalt, denn infolge der Corona-Pandemie kann eine verlässliche Prognose für den Beitragssatz 2020 derzeit nicht abgegeben werden.

Einen Vorschuss werden wir in 2020 voraussichtlich nicht erheben.

Der Beitragssatz für 2020 wird Anfang November festgesetzt. Der Beitragsbescheid 2020 wird in der zweiten Novemberhälfte versandt.

Änderungen im BetrAVG

Kernstück der Neuregelungen ist die Aufnahme der Pensionskassen in die Insolvenzsicherung über den PSVaG. Zur Finanzierung der Absicherung müssen auch diejenigen Arbeitgeber Beiträge an den PSVaG leisten, die Betriebsrenten über insolvenzgeschützte Pensionskassen organisieren. Die Melde- und Beitragspflicht dieser Arbeitgeber beginnt im Jahr 2021. Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter psvag.de/Pensionskasse.

Neu geregelt wurde darüber hinaus die Ermittlung der Beitragsbemessungsgrundlage für Pensionsfondszusagen. Diese wurde an die für Pensionskassen festgelegte Regelung angepasst. Es gibt eine Übergangsfrist bis 2022, in der beide Ermittlungsmethoden zulässig sind. Einzelheiten finden Sie unter psvag.de/210/M27.