PSVaG PENSIONS-SICHERUNGS-VEREIN

Erhebungsbogen

Ein melde- und beitragspflichtiger Arbeitgeber hat dem PSVaG spätestens bis zum 30. September eines jeden Kalenderjahres die Höhe des für die Bemessung des Beitrages maßgebenden Betrages (Beitragsbemessungsgrundlage) mitzuteilen. Das gesetzlich vorgeschriebene Stichtagsprinzip sieht dabei für das jeweilige Meldejahr die Wertermittlung zum Schluss des Wirtschaftsjahres des Arbeitgebers vor, das im abgelaufenen Kalenderjahr geendet hat.

Für die Mitteilung der Beitragsbemessungsgrundlage erhalten Mitglieder jährlich gegen Ende des ersten Quartals einen "Erhebungsbogen" sowie Erläuterungen, die beim Ausfüllen helfen sollen.

Seit Oktober 2019 besteht die Möglichkeit, die Mitteilung der Beitragsbemessungsgrundlage für 2019 und die Vorjahre auch elektronisch vorzunehmen. Im nächsten Jahr soll allen Mitgliedern die neu geschaffene Möglichkeit zur Nutzung des Online-Formulars für die Mitteilung der Beitragsbemessungsgrundlage für 2020 eröffnet werden. Über Details werden wir voraussichtlich im März 2020 informieren.

Sollte ein Arbeitgeber bis Anfang Juni keinen Erhebungsbogen erhalten haben, kann er diesen (unter Angabe der Betriebsnummer, Firmierung und Anschrift) beim PSVaG formlos anfordern (Kontakt).

Grundsätzlich schreibt das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung jährliche Meldungen von Beitragsbemessungsgrundlagen und jährliche Beitragszahlungen vor. Abweichend hiervon enthalten die §§ 9-11 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Insolvenzsicherung der betrieblichen Altersversorgung (AIB) Sonderregelungen, die Arbeitgebern mit geringen Beitragsbemessungsgrundlagen Verwaltungsaufwand und damit auch Kosten ersparen. Diese Regelungen setzen einen Antrag der Arbeitgeber voraus.